1914 nahm der Gastwirt Franz Schaffer am Fuße der Burgruine Eppenstein ein Sägewerk in Betrieb. Anfangs war das Aufkommen mit 2000 Festmetern Holz pro Jahr bescheiden. Doch schon nach drei Jahren konnte Franz Schaffer das ursprünglich gepachtete Gelände am Granitzenbach käuflich erwerben. Dank seiner unternehmerischen Weitsicht bestand das Sägewerk auch in den folgenden Jahren der Weltkriege und Wirtschaftskrisen.
1950 übernahm Franz Schaffers Sohn Gotthard die Säge und nutzte die Zeit des Wiederaufbaus zur Expansion. In den 70er Jahren waren bereits 18 Arbeiter im Werk sowie 30 Holzknechte beschäftigt. Seit der Gründung 1914 hatte sich der Einschnitt verzehnfacht.
1986 setzte Gotthard Schaffer einen wichtigen Schritt zur Absicherung der Zukunft des Unternehmens, als er beschloss, sich auf die Verarbeitung von Starkholz zu spezialisieren. Johann Schaffer, der 1987 die Geschäftsführung übernahm, führte den Weg seines Vaters fort. Sein Bestreben ist es, für den Kunden das Beste aus jedem Stamm heraus zu holen.
1999 wurde das Tiroler Lamellierholzwerk TLH, heute SCHAFFER HOLZ Tirol, mit Sitz in Silz 100%ige Tochter von SCHAFFER HOLZ.
2008 beteiligte sich SCHAFFER HOLZ mit 51% an dem slowenischen Starkholzsägewerk SEGA žaga d.o.o. und setze somit einen weiteren Schritt in Richtung Expansion und Ausbau der Kernkompetenz.
Heute beschäftigt SCHAFFER HOLZ rund 160 Mitarbeiter an drei Produktionsstandorten und beliefert namhafte holzverarbeitende Unternehmen im In- und Ausland.
    
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